bytebrise GO

Datenschutzerklärung für die App bytebrise GO

Stand: 3. Oktober 2026

1. Worum es geht

bytebrise GO ist eine App für Betriebe, die mit bytebrise zusammenarbeiten. Betriebe bearbeiten darin Anfragen ihrer Kundschaft, Anrufe, Rückrufe und Termine. Die App ist nicht öffentlich nutzbar. Ein Konto entsteht nur, wenn bytebrise einen Betrieb und seine Mitarbeitenden einlädt.

Diese Erklärung beschreibt, welche Daten dabei verarbeitet werden, wer sie erhält und wie lange sie gespeichert bleiben. Für die Website bytebrise.com gilt die Datenschutzerklärung der Website.

2. Wer verantwortlich ist

Jakob Serfözö, bytebrise
Balduin-Helm-Straße 71b
82256 Fürstenfeldbruck
E-Mail: hello@bytebrise.com
Telefon: +49 8141 5098988

bytebrise ist verantwortlich für die Daten der App-Nutzerinnen und -Nutzer selbst, also Anmeldung, Konto und Gerät.

Die Inhalte, die ein Betrieb in GO bearbeitet, gehören zum Betrieb. Dazu zählen Nachrichten, Kontakte, Anrufe und Termine seiner Kundschaft. Für diese Inhalte ist der jeweilige Betrieb verantwortlich. bytebrise verarbeitet sie nur in seinem Auftrag und nach seinen Weisungen, auf Grundlage eines Vertrags zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO). Wenn Sie als Kundin oder Kunde eines Betriebs Fragen zu Ihren Daten haben, wenden Sie sich bitte zuerst an diesen Betrieb.

3. Welche Daten verarbeitet werden

Konto und Anmeldung

Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Vertrags mit dem Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

Inhalte des Betriebs

Sicherheit und Betrieb

Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

4. Was auf Ihrem iPhone bleibt

GO fragt nur nach Zugriffen, die Sie selbst auslösen. Sie können jeden Zugriff jederzeit in den iPhone-Einstellungen widerrufen.

GO greift nicht auf Erinnerungen zu. Den entsprechenden Eintrag verlangt Apple nur, weil eingebundene Programmbausteine diese Funktion technisch unterstützen.

5. KI-Antwortvorschläge

GO schlägt Antworten auf eingehende Anfragen vor. Dafür werden der Text der Anfrage, bis zu vier vorherige Nachrichten des Gesprächs, der Name des Kontakts und das Profil des Betriebs an ein KI-Modell übermittelt. Interne Kennungen, die E-Mail-Adressen der Mitarbeitenden und Telefonnummern der Kundschaft werden nicht übermittelt.

Bei eingescannten Briefen erhält das KI-Modell nur den erkannten Text, nie die Bilder, und nur, wenn die KI für den Betrieb eingeschaltet ist. Es ordnet den Brief ein, fasst ihn zusammen, erkennt Fristen und entwirft auf Wunsch ein Antwortschreiben. Dieses Schreiben verschickt GO nicht; Sie prüfen und versenden es selbst.

Standardmäßig verschickt GO keinen KI-Vorschlag ohne Freigabe durch einen Menschen. Ein Betrieb kann je Kanal einstellen, dass Antworten automatisch gesendet werden. Für Betriebe mit besonders schutzbedürftigen Daten ist das ausgeschlossen. Mit KI erstellte Antworten sind als solche gekennzeichnet.

Dateien senden und teilen

Aus der Ablage, aus Briefen und Gesprächen können Sie Dateien weitergeben. Nichts davon geschieht automatisch, immer nur, wenn Sie es ausdrücklich auslösen. Das Senden per E-Mail an Dritte und das Teilen per Link stehen nur zur Verfügung, wenn wir diese Funktionen für Ihren Betrieb freigeschaltet haben.

E-Mail-Postfach des Betriebs verbinden

Ein Betrieb kann ein eigenes E-Mail-Postfach mit GO verbinden. Das richten wir nur auf ausdrücklichen Wunsch des Betriebs ein. GO ruft dann neue E-Mails aus diesem Postfach ab, nur lesend: Es löscht, verschiebt oder markiert dort nichts. Übernommen werden Absendername und -adresse, Betreff, der Text der E-Mail sowie Name und Größe von Anhängen. Anhänge selbst werden nicht heruntergeladen oder geöffnet. Bilder und Skripte in E-Mails werden nicht geladen. Automatische Nachrichten wie Abwesenheitsnotizen, Newsletter und Absender wie „noreply“ übernimmt GO nicht.

Um gefälschte Absender zu erkennen, wertet GO den Prüfvermerk aus, den der Mailserver des Betriebs der E-Mail hinzufügt (SPF, DKIM, DMARC). Nicht bestätigte Absender werden gekennzeichnet und erhalten keinen KI-Vorschlag. Freigegebene Antworten verschickt GO über dasselbe Postfach; dabei verarbeitet der E-Mail-Anbieter des Betriebs die Nachricht. Die Zugangsdaten zum Postfach liegen verschlüsselt auf unserem Server und werden nie angezeigt oder protokolliert. Um doppelte Übernahmen zu vermeiden, speichert GO je E-Mail eine Prüfsumme ohne Inhalt, solange das Postfach verbunden ist.

Einrichtung mit der Assistentin

Beim Einrichten kann der Inhaber die Assistentin befragen lassen. Dabei gehen seine Angaben zum Betrieb (Leistungen, Öffnungszeiten, häufige Fragen, Namen und Aufgaben im Team, gewünschte Funktionen) als Text an das KI-Modell. Gespeichert wird erst, wenn er „Übernehmen“ tippt; das Gespräch selbst liegt verschlüsselt und wird nach 90 Tagen ohne Aktivität gelöscht. Im Vorführbetrieb und bei ausgeschalteter KI ist die Einrichtung ein Formular ohne KI.

Assistentin „Bella“

In GO können Sie der Assistentin schreiben oder diktieren, zum Beispiel „Termin morgen 14 Uhr mit Familie Hofmann“. Dafür gehen Ihr eingegebener Text und ein knappes Lagebild des Betriebs an das KI-Modell: Datum und Uhrzeit, Name und Öffnungszeiten des Betriebs, Ihr Name, Ihre Funktion, Arbeitszeit und Ihr Text „Über mich“, Ihre Aufgaben für heute und morgen sowie überfällige, die Termine der nächsten sieben Tage, offene Rückrufe, aktive Sendungen, offene Gespräche mit Kontaktname und kurzer Vorschau, anstehende Fristen aus Briefen sowie Ihre letzten Nachrichten an die Assistentin. Die Spracherkennung beim Diktieren läuft auf dem iPhone; Audiodaten erhält bytebrise nicht.

Die Assistentin legt nur Termine, persönliche Aufgaben, Rückrufe, Sendungen und Antwortentwürfe an. An Kundschaft sendet sie nichts; Entwürfe warten auf Ihre Freigabe. Jede Aktion können Sie rückgängig machen, solange sich nichts daran geändert hat. Ihr Verlauf gehört nur Ihnen, wird verschlüsselt gespeichert, nach 90 Tagen automatisch gelöscht und lässt sich jederzeit in der App löschen. Ist die KI im Betrieb ausgeschaltet oder hat der Betrieb besonders schutzbedürftige Daten, steht die Assistentin nicht zur Verfügung.

6. Wer Daten erhält

Alle Empfänger verarbeiten die Daten nur, soweit es für ihre Aufgabe nötig ist. Wir verkaufen keine Daten und geben sie nicht für Werbung weiter.

7. Kein Tracking

GO enthält keine Werbung, keine Analyse- oder Tracking-Werkzeuge und keine Werbekennungen. Die iPhone-App verwendet keine Cookies.

In der Webversion im Browser setzt GO ein einziges, technisch notwendiges Cookie für die Anmeldung. Es gilt nur für diese Adresse, wird nur verschlüsselt übertragen, ist für Skripte nicht lesbar und wird beim Schließen des Browsers gelöscht. Die Sitzung endet außerdem mit der Abmeldung, nach 30 Minuten ohne Eingabe, spätestens aber nach 12 Stunden. Rechtsgrundlage ist § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG, weil die Webversion ohne dieses Cookie nicht funktioniert.

Um zu prüfen, ob die Webversion im Alltag hilft, protokolliert GO bei einigen bewusst ausgelösten Aktionen (zum Beispiel Eingang öffnen, Antwort freigeben, Termin anlegen) nur die Art der Aktion, ob sie in der App oder im Browser geschah, und den Zeitpunkt. Inhalte, Suchbegriffe, Namen und Kennungen werden dabei nicht gespeichert.

8. Wie lange Daten gespeichert bleiben

9. Konto löschen

Sie können die Löschung Ihres Kontos direkt in der App beantragen, unter „Mehr“. Das Konto wird sofort gesperrt. Alle Anmeldungen, Geräte und Push-Tokens werden sofort entfernt. Nach 30 Tagen wird das Konto endgültig gelöscht. Nachrichten, die Sie für den Betrieb geschrieben haben, bleiben beim Betrieb. Sie werden dann ohne Ihren Namen als „Ehemaliges Teammitglied“ geführt. Sie können die Löschung auch per E-Mail an hello@bytebrise.com verlangen.

10. Ihre Rechte

Sie haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Einschränkung der Verarbeitung, auf Datenübertragbarkeit und auf Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 15 bis 21 DSGVO). Schreiben Sie dazu an hello@bytebrise.com.

Sie können sich außerdem bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. Für uns zuständig ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht, Promenade 18, 91522 Ansbach.